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Wer lästig ist bekommt halt doch mal ein Feature. EVS unterstützt FCPX. Endlich…

Ganze 3 Jahre durften wir uns mit Kindergartenproblemen herumschlagen wenn EVS Server & FinalCutPro X in einer Produktionsumgebung verwendet wurden. Ich erinnere mich an Meetings in London 2012 bei denen dieses Thema angesprochen und mit „in Progress“ betitelt wurde ohne dass die meisten Beteiligten die Tragweite eines fehlenden Timendes im Schnittsystem (oh ja!) verstanden haben.

Naja, jetzt passts ja. Go Team Go !

Details: Notwendig wird ein XSquare-Update, Version to be confirmed… Codecsupport vorerst: AVC-I, ProRes, DVCProHD, XDCamHD on request.

Spanned auch die IP-Director Integration. Jetzt laufts wie mit FCP7. Dass schau ich mich an !

 

UPDATE: Langsam, langsam…. diese Implementierung ist leider etwas halbherzig ausgefallen. So lassen sich die MetaDaten aus IPDirector erst nach der Aufzeichnung ins Schnittsystem exportieren was das Ganze mal wieder nicht wirklich brauchbar macht da die MetaDaten nach der Aufzeichnung nur mehr ins Archiv wandert wenn man seine Highlights macht. Also so ganz is das noch nicht… Desweiteren fehlt jede Implementierung mit IP-Link um genau das abzufangen. Guter Start – aber das Rennen ist noch nicht vorbei.

Socchi 2014

Socchi_Ingestlivecut entwickelt nach der Sommerolympiade in London auch die Arbeitsprozesse bei der Winterolympiade in Socchi.

Wir wurden mit der durchgehenden Planung des nonlinearen Schnittbetriebs und die dafür notwendige Aufzeichnungstechnologie beauftragt.

Die zentrale Schnittstelle im Gesamtsystem bildete ein SAN auf Linux-basis, welches via iSCSI mit den einzelnen Clients verbunden wurde. Nun kann man behaupten dass diese Technologie nicht gerade das neuerste ist…. mag ja sein, im Grunde genommen gehts aber nicht um neuesten technischen Features sondern um funktionierende & homogene Gesamtlösungen. DynamicDrivePool arbeitet seit Jahren mit diesem Ansatz und bietet neben entsprechender Performance auch die notwendige Betriebssicherheit. Der Server wurde nur einmal gestartet. So wünscht man sich das als Techniker.

Die rd. 20 Ingestkanäle wurden mit Hilfe von EVS XT3 umgesetzt, Ein bombensicheres System welches zusätzlich mit Speicher ausgestattet wurde um, im Fall-der-Fälle, alle Sendungen und Bewerbe von Diesen aus abzuwickeln.

Die Datenmenge einer Olympiade verlangt natürlich einiges an Management. Wer dabei an die Notwendigkeit eines MAMs denkt sei eines besseren belehrt: Ein „Muss“ ist dass nicht, gerade weil bei kurzlebigen Installationen flexiblen Lösungen der Vorrang eingeräumt werden sollte, ist eine datenbankgestützte Lösung oft eine Bremse, anstatt dem erwünschten Gas. In unserem Fall dauerte es vom Geschehen bis zur Bearbeitung gerade mal ein paar Sekunden. Da hab ich schon Schlechteres gesehen. Sie sicher auch.